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Wieder großer Erfolg für Chiemings Tischtennismädchen

Nach einjähriger „Corona-Pause“ richtete der TSV Chieming wieder ein Tischtennisturnier aus. 105 Schüler und Jugendliche kämpften in drei Altersklassen um den Titel „Bezirksmeister Oberbayern Ost“. Dieser Bezirk umfasst die Gebiete Traunstein, Rosenheim, Altötting und Berchtesgaden/Bad Reichenhall. Der TSV Chieming schickte vier Teilnehmerinnen ins Rennen. Lediglich Josipa Galunic musste wegen Krankheit absagen. In den Jungen- und in der U11-Konkurrenz konnten die Chieminger keine Teilnehmer stellen.

Elli Wittmann, TSV Chieming:
U18-Bezirksmeisterin im Doppel:In der Altersklasse U18 musste Elli Wittmann (TSV Chieming) altersbedingt erstmals in dieser Gruppe antreten, in der meistältere und dadurch erfahrenere Gegnerinnen auf Elli warteten. Sie kämpfte zwar verbissen, aber zum Satzende verhinderte ihre verständliche Nervosität den Spielgewinn. Zum Ende der Vorrunde reichten die erzielten Punkte zum Weiterkommen nicht aus. Der Trainer war trotz des frühen „Aus“ zufrieden und meinte: „Elli, du hast technisch sauber gespielt. Darauf lässt sich aufbauen. Nächstes Jahr, wenn die „alten Damen“ bei den U18 spielen müssen, schaut’s ganz anders aus“.

In der Doppelkonkurrenz war bei Elli Wittmann von Nervosität nichts mehr zu sehen. Mit ihrer Partnerin Anna-Maria Sulzer (ASV Eggstätt) musste sie im Finale gegen das Paar Anna Wohlmann (TSV Eiselfing)/Jana Zinner (TuS Töging)zwar mächtig kämpfen, aber letztendlich sprang dann ein klarer 3:1 Sieg heraus.

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Mina Rezai, TSV Chieming: U15-Bezirksvizemeisterin im Doppel:
Mina gewann mit ihrer Partnerin Lucia Schwenker (TTC Rosenheim) alle ihre Vorrunden – und Zwischenrundenspiele ziemlich eindeutig und traf damit im Finale auf Vanessa Reinhardt (SV DJK Kolbermoor) und Marlene Eckl (SV Haiming). Weder Mina noch Lucia kamen mit Reinhardts Noppenbelägen zurecht, so dass für Mina Rezai und Lucia Schwenker „nur“ der Vizemeisterintitel übrigblieb. Dennoch war die Freude der beiden unterlegenen Mädchen riesengroß.

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Die Mädchen U13-Konkurrenz war das „Chieminger Aushängeschild“:
Doppel Lina Hakobyan/Stephanie Deinzer (beide TSV Chieming) wurden U13-Bezirksmeister
Lina und Stephanie führten die Setzliste an. Somit wurde diese Paarung auch als haushohe Favoriten in dieser Konkurrenz gehandelt. Die Turnierleitung war auch dieser Meinung und bescherte diesem Doppel ein Freilos in der ersten Runde, so dass Lina und Stephanie erst im Halbfinale gegen die Paarung Lex (ASV Eggstätt) /Schwiebacher (SC Haiming) in das Turniergeschehen eingreifen mussten. Nach einem klaren 3:0-Sieg waren im Finale Burg/Zinner (beide TuSTöging) die Gegnerinnen. Nur im 1. Satz hatten die Chiemingerinnen einige Probleme. Aber im 2. Satz änderten Lina und Stephanie auf Anraten des Trainers ihre Taktik. Damit sprang für das Chieminger Doppel noch einen klarer 3:1- Sieg und damit die Bezirksmeisterschaft heraus.

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Lina Hakobyan war eine eigene Klasse
In diesem Wettbewerb starteten die beiden Spitzenspielerinnen des TSV Chieming, Lina Hakobyan und Stephanie Deinzer. Weil Lina aufgrund ihrer Erfolge aus dem letzten Jahr – Lina ist in der bayerischen Rangliste unter denTop-10 – bereits für die Verbandsmeisterschaft gesetzt ist, wollte sie in der U15-Konkurrenz antreten. Der Bezirksvorstand musste Linas Wunsch ablehnen, denn die Wettspielordnung lässt bei Meisterschaften ein Antreten nur in der entsprechenden Altersklasse zu. Somit musste Lina in der U13 spielen, wo sie ohne gefordert zu werden das Endspiel erreichte.

Nicht so erfolgreich war Stephanie Deinzer. Zu ihrer Entschuldigung muss angemerkt werden, dass sie im Gegensatz zu Lina erst nach den Ferien mit dem Training beginnen konnte, also ein gewisser Trainingsrückstand vorhanden ist. Dennoch kämpfte sich Stephanie bis ins Viertelfinale. In diesem vorentscheidenden Spiel gegen Johanna Lex (ASV Eggstätt) verkrampfte Stephanie zusehends und ihre alten Fehler traten wieder auf (zu wenig Beinarbeit, unsaubere Top-Spins). Aufgrund der 2:3 Niederlage blieb für Stephanie „nur“ der 3. Platz, der aber auch zur Teilnahme an der Verbandsmeisterschaft reichte.

Vor Aufruf des Finales stimmte der Chieminger Trainer, Sepp Radlbrunner Lina auf das bevorstehende Endspiel gegen Johanna Lex (ASV Eggstätt) ein. Dabei erklärte Sepp: „Johannaist nicht zu unterschätzen. Man sieht, sie ist talentiert und hateine gute Rückhand. Darum hat sie auch gegen Stephanie gewonnen“. Dieses Gespräch zeigte bei Lina anscheinend Wirkung, denn sie spielte von Beginn an konzentriert und mit voller Energie, setzte die erlernten Aufschläge präzise und abwechslungsreich. Auch so mancher Erwachsene hätte mit diesen Aufschlägen seine Schwierigkeiten. Konnte Johanna wirklich mal einen „Lina-Aufschlag“ auf den Tisch bringen, antwortete Lina mit einem absolut „tödlichen Schuss“. Bei Johannas Aufschlägen antwortete Lina mit einem Vorhand- oder Rückhand-Topspin-Return und mit dem anschließenden Schuss holte sich Lina den Punkt. Ihre grandiose Überlegenheit war zu jedem Zeitpunkt vorhanden, so dass Johanna eigentlich nur zum Ballholen verurteilt war.

Bereits nach wenigen Ballwechseln hatten die etwa 50 Zuschauer Mitleid mit Johanna. Anita Schwiebacher, Jugendleiterin des SV Haiming, meinte: „Es ist ein Unding, dass solche Spielerinnen von der „Qualität Lina“ in diesem Wettbewerb spielen. Die Chiemingerin müsste wegen ihres Könnens doch in der U15, wenn nicht sogar in der U18 antreten. So macht es doch für Lina und auch für Johanna keinen Spaß.“ Auch der Bezirksjugendwart, Sebastian Egger, meinte: „Da müssen wir uns für die Zukunft was überlegen, denn für die Verliererin ist dies ja frustrierend. Wir laufen damit Gefahr, dass sie (gemeint ist Johanna Lex) so frustriert ist, dass sie den TT-Sport aufgibt. Auf diese Weise wollen wir keine Spielerin verlieren.“ Kurz gesagt: Lina gewann in 3 Sätzen mit 11:1, 11:1 und 11:0. Dabei ist anzumerken, dass beide Punkte für Johanna aus sogenannten Netzrollern entstanden. Alle Anwesenden waren sich einig, dass sie so eine Überlegenheit in einem Endspiel noch nie gesehen haben.

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Sieger und Platzierte der U18-Mädchen. Elli WIttmann (TSV Chieming) 2. v. re.

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